Das Cosimawellenbad in München

München besitzt zwar viele Hallenbäder, aber wenige sind wirklich für kleine Kinder ausgelegt. Unser Lieblingsbad in München ist daher das Cosimawellenbad. Es hat z.B. einen wunderschön großen Kleinkindbereich mit Schifferlkanal und vielen Spielelementen. Außerdem ist es das einzige Schwimmbad in München und Umgebung, das ein großes Wellenbecken hat. Im Sommer sind zusätzlich die Außenanlagen mit Spielplatz und Planschbecken geöffnet. Für die Erwachsenen bietet das Bad eine Saunalandschaft und ein großes Warmaußenbecken. Eine Vorwarnung allerdings schon vorweg: das Wellenbecken ist recht kühl,  dafür aber wirklich spaßig für Kinder allen Alters.

Der Kleinkindbereich

Der bunte Kleinkindbereich ist in einer ruhigen Ecke des Cosimabades untergebracht und damit ganz gut vom Trubel des Wellenbereiches abgegrenzt. Gleich daneben stehen mehere Tische mit Stühlen, sodass man es sich als Erwachsener auch gemütlich machen kann, solange die Kinder nebenan planschen.

Es gibt einen großen Schifflerkanal, diverse Wasserspritzer, eine bunte Kleinkindrutsche und mehrere Wasserspielgeräte. Besonders beliebt war bei meinen Kindern die „Wasserspritzpiste“, auf der immer wieder Wasserdüsen aus dem Boden nach oben spritzen oder ausgehen. Dort kann man richtige Hindernisläufe machen. Am Besten ist ihr bringt eigene Wasserspielzeuge oder saubere Sandelsachen mit, dann ist es noch lustiger. Besonders die Kanäle lassen sich gut mit mitgebrachten Booten oder auch Plastiktassen (wie in unserem Fall) befahren 😉

Das Wellen- und Schwimmerbecken

Solltet ihr schon ganz früh im Cosimabad sein, werdet ihr euch vielleicht etwas wundern. Dann ist nämlich im Hauptbecken noch die Trennwand hochgefahren, welche das Becken unterteilt. Spätestens sobald das erste mal die Wellen angeschaltet werden, wird die Trennwand in den Boden gefahren. Danach bleibt das riesige Becken vereint.


Die moderne Wellenanlage erzeugt super spaßige Wellen aus der Wand der tiefsten Stelle. Dadurch bewegen sich die Wellen einmal komplett durch das riesige Becken. Anders als in der Therme Erding kann man dadurch super über die herranrollenden Wellen drüber springen. Wer mit sehr kleinen Kindern unterwegs ist, bleibt weiter am Einstieg, die Älteren wagen sich dafür weiter hinein zu den richtig hohen Wellen.

In der Brandung an der Treppe wird man übrigens am meisten umhergewirbelt 😉 .
Achtung: Die Wellenzeiten sind an den unterschiedlichen Wochentagen verschieden.
Wie schon erwähnt, ist das Wellenbecken mit 27 Grad leider recht kühl – besonders wenn man aus dem super warmen Kleinkindbereich kommt. Ich habe bei unserem letzten Besuch auch einige Kinder im Neoprenanzug gesehen und beschlossen, unsere das nächste mal auch welche einzupacken. Das Cosimabad ist eben ein Hallenbad und keine Therme… Es gibt auch leider keinen Warmbadetag.

Nach 15 Minuten Wellenbetrieb ist erst einmal 45 Minuten Pause, in denen das Becken als Schwimmbecken genutzt werden kann. Im Eingangbereich befindet sind ein Nichtschwimmerbereich und im tiefen Wasser 1-2 Schwimmerbahnen.

Warmes Außenbecken

Über ein kleines und sehr schön warmes Innenbecken gelangt man in das Außenbecken.  Dort gibt es mehrere Sprudelliegen und große Wasserduschen. Der kleine Zugangsraum war übrigens unserer beliebtester Schwimmraum, denn dort war es ja so viel wärmer als im Hauptbecken 😉

Bistro

Im Obergeschoss ist das Bistro untergebracht. Dort gibt es einfache warme Gerichte und die üblichen Süßigkeiten und Eis. Die Aussicht auf das große Wellenbecken ist von dort oben übrigens super.

Außenbereich

Im Sommer im Außenbereich die große Liegewiese mit Kinderspielplatz und FKK-Bereich geöffnet. Außerdem gibt dort ein weiteres Planschbecken.

Preise

Erwachsene (ohne Zeitbegrenzung) 5,30€
Kinder, Schüler und Rentner (ohne Zeitbegrenzung) 3,70€
Familienkarte 16€
Außerdem gibt es Rabatte für Früh- und Spätschwimmer

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag von 07:30 – 23:00 Uhr. Die Sauna öffnet täglich von 09:00 – 23:00 Uhr.

Anfahrt

Cosimastraße 5, 81925 München
Straßenbahnhaltestelle „Cosimabad“ (16, 17, 37) oder U-Bahn „Arabellapark“ (650 Meter)


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