Der perfekte Schlitten für jede Schneehöhe: Lenkbobs, Popo-Rutscher, Babyschlitten, Snow Tubes…

Die ersten Schneeflocken sind bereits gefallen und glaubt es oder nicht: wir waren bereits Schlitten fahren – und zwar ohne vorher ins Auto zu steigen! Dazu braucht man nur den richtigen Schlitten. Mittlerweile haben wir 8 verschiedene Schlitten, Tubes, Bobs und Rodler und wissen genau welcher für welches Alter am besten geeignet ist und welcher wann am besten fährt. Unsere Favoriten stelle ich euch heute einmal vor.

Snow Tube für sehr wenig Schnee (oder auch für sehr viel)


Letztes Jahr gab es vor unserer Haustür extrem wenig Schnee, aber es hat gereicht um mit sogenannten „Tubes“ oder „Schnee Reifen“ über die hauchdünne Schneedecke zu gleiten. Diese Tubes sind meine ganz persönlichen Lieblings-Schlitten, weil sie einfach immer perfekt sind – für jede Schneemenge und für jede Hangschräge. Unser Modell vom letzten Jahr sah noch so aus: (siehe Foto).


Seit diesem Jahr gibt es das gleiche Prinzip aber viiiiiel schicker zu kaufen, z.B. als niedlich Eule. Beide „Snow Tubes*“ bestehen aus festem PVC und sind aufblasbar. Daher sind sie im Transport auch sehr platzsparend. Das Material ist stabil genug um über hubbeligen Schnee und Grasreste zu gleiten, aber nicht über Steine. Unser blauer Tube hat letztes Jahr so einiges aushalten müssen (ja sogar Steine) und ist nicht kaputt gegangen!
Fahrverhalten: bei einem Tube berühren die Füße nicht oder nur wenig den Boden, daher kann man ihn auch nicht steuern. Auf einem steilen Hang dreht man sich damit auch gern um die Achse. Kleine Kinder kann man auf einem Tube hervorragend ziehen und damit die Fahrt genau bestimmen. Einfach ein Seil um die Griffe binden. Auf die Art braucht ihr noch nicht mal einen Hügel, damit die Kleinen Spaß haben können: einfach das Papa-Renntier vorspannen und los geht’s! Bei viel Schnee fahren die Tubes natürlich auch super. Es sind auch die einzigen mir bekannten „Schlitten“, die man bei Tiefschnee versuchen kann.

Wenn ihr Profifahrer seit oder sportliche Jugendliche habt, könnt ihr euch auch die teurere aber stabilere Form des Tubes * zulegen. Und für mehrere Fahrer gibt es natürlich auch einen Doppeltube 😉

Schlitten für Kleinkinder und Babys bei viel oder wenig Schnee

Diese Art von Schlitten oder Rutscher ist bereits für Babys nutzbar, die sitzen können. Er ist nicht dafür gedacht, die Kinder alleine fahren zu lassen, sondern zum ziehen oder neben her rennen. Für unsere Kinder habe ich den Sicherheitsgurt natürlich längst entfernt. Dieser verhindert bei Babys und sehr kleinen Kindern, dass sie herausfallen. Da der Minischlitten* eine Lehne hat, fällt das Kind auch nicht vom Schlitten, sobald er bergauf gezogen wird. Bei einem Tube muss sich das Kind bergauf extra auf den Bauch legen, sonst fällt es herunter.

Rutscher für jede beliebige Schneemenge

Die Popo-Rutscher oder Flitzer* sind meiner Meinung nach ideal ab Schulalter, da sie recht unkontrolliert fahren und manchmal steckenbleiben oder man in den Schnee kippt. Was bei diesen wichtig ist, ist nicht so sehr die Schneemenge, sondern das Gefälle des Hügels von dem ihr herunterfahren wollt  – je steiler umso unterhaltsamer! Bei der kleineren Form ist nur der Hintern auf dem Schlitten, sodass die Füße leider meist unweigerlich bremsen. Die erweitere Variante (gelb auf dem Foto) hat eine „Ablagefläche“ für die Füße und rutscht wie verrückt – ist allerdings auch anspruchsvoller zu kontrollieren. Ältere Kinder können sie durch Gewichtsverlagerung steuern. AUßERDEM man kann mehrere von ihnen ineinander verhaken und ganze Rutschkolonnen bauen 🙂 . Rutscher kann man auch hervorragend an einen Kinderwagen hängen oder im Auto stapeln.

Klassischer HolzSchlitten für bereits festgefahrenen Schnee


Der klassische Schlitten eignet sich nur wenn 1.) deutlich mehr Schnee liegt 2.) dieser bereits festgefahren bzw. verdichtet ist. Durch hohen lockeren Schnee gleitet er zwar wenn man ihn zieht, aber auf dem Schlittenhang rodelt man dann leider sehr langsam. Wenn schon einige Kinder vorher gefahren sind und den Schnee verdichtet haben, ist er natürlich super. Großer Vorteil: man kann sich als Erwachsener mit drauf setzen und zusammen mit seinem Kind hinunter saußen. Für ganz Kleine die den Berg hinterher noch nicht wieder alleine hochlaufen können, ist er aber ohne Rückenlehne etwas unpraktisch. Beim Hochziehen hat es z.B. mein Kleiner 2 jähriger noch nicht geschafft sich sicher festzuhalten, während ich den Schlitten gezogen habe. Solltet ihr sehr schlank sein, oder einen recht langen Schlitten haben, hier mein Tipp: kauft euch für euren Holzschlitten eine anschraubbare Rückenlehne * und quetscht euch beim Runterfahren da rein oder dahinter. Auf diese Art habt ihr einen „Kinderwagen auf Kufen“ den es sogar mit Fußsack gibt.
Oder aber ihr kauft euch einen Schlitten mit Hörnern * vorne. An denen können sich die Kleinen beim runter fahren und raufziehen auch ganz gut festhalten. Die mit Stoffbezug sind übrigens angenehmer zum sitzen. Denkt außerdem auch über die Größe nach. Soll das Kind alleine darauf fahren oder soll es ein Schlitten für mehrere werden?!

Lenkbobs für mittel bis viel Schnee

Ein richtiger Rennrodler oder auch „Lenkbob *“ sieht bald so aus wie ein Sportwagen – und so fährt er sich auch! Diese Sportmodelle gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Die meisten besitzen Kurven und lassen sich über ein Lenkrad steuern. Neben dem schicken Eulen-Tube ist dieser bei allen Kindern im Umkreis das beliebteste Rodelmodel. Aber eine Warnung: Kinder unter 3 Jahren sind meiner Meinung nach nicht im Stande das Lenkrad so zu bedienen, das der Schlitten nicht kippt. Mein Kleiner verreißt nämlich gerne das Steuer in eine Richtung und bringt damit den ganzen Schlitten zum kentern. Man muss schon mit Bedacht lenken! Der Lenkbob rast regelrecht auf festgedrücktem Schnee und fährt mäßig bei Neuschnee. Noch ein Tipp: der Lenkbob muss schon recht groß sein, damit man als Erwachsener halbwegs vernünftig samt Kinder darauf Platz hat.

Ich würde mal sagen, der nächste Schnee darf jetzt kommen!

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