Das Badria – großartiges Erlebnis-Schwimmbad für Familien mit Kindern in Wasserburg am Inn

Wie versprochen zeigen wir euch heute den riesengroßen und beeindruckenden Freibadbereich meines persönlichen Lieblingsbades: dem „Badria“ in Wasserburg am Inn (Im Mai hatten wir euch den wunderschönen Innenbereich vorgestellt – ganzjährig geöffnet). Der umzäunte Kleinkindbereich im Badria ist ein absoluter Traum für alle Familien. Auch im Nichtschwimmerbecken gibt es viele Spielemöglichkeiten: die breite Wellenrutsche und das Spielboot haben es meinen Kleinen am meisten angetan, aber es gibt noch zwei weitere Rutschen und natürlich die super lustige Wigglebridge (Wasserbalancieren). Hinterher sausen wir meist mit der Reifenrutsche den Hügel der gigantischen Liegewiese hinunter oder gehen Trampolin springen. Zwischendurch wird auf den gut durchdachten Kletterturm gekraxelt oder auf dem Spielplatz getobt. Wem das immer noch nicht reicht, der kann eine runde Minigolf, Volleyball oder Fußball spielen oder den Innenbereich erkunden. Dort gibt es einen sehr durchdachten Kleinkindbereich, das Gaudibecken mit einer kleinen Doppelrutsche und einer Kletterwand, zwei Röhrenrutschen, ein Schwimmer- und ein Heißwasserbecken, einen Whirlpool und sehr schöne Saunen.

Das Badria unterteilt sich in zwei Bereiche:
Der Freibadbereich
Der Innenbereich – das Hallenbad ist ganzjährig geöffnet

Der Freibadbereich des Badria

Das Hauptbecken: der Badria-See

Im Zentrum des Freibadbereichs liegt das riesige Außenbecken mit jeder Menge Attraktionen. Schon von weitem hört man dort die Glocke des niedlichen Spielbootes läuten – immer dann wenn ein kleiner Matrose an Bord ist und kräftig an der Schnur zieht.

Gleich daneben können die Allerkleinsten auf dem Elefantenrüssel ins kühle Nass rutschen. Achtung: Das Wasser wird zwar beheizt, allerdings nicht auf Baby-Planschetemperatur. Daher ist die Wassertemperatur von den aktuellen Sonnenstunden abhängig.

Neben der Kleinkind-Rutsche gibt es weiter hinten im Badria-See eine kurze steile Rutsche und die herrlich breite Wellenrutsche. Von hier hat man auch einen guten Blick auf die „Wigglebridge“. Dabei handelt es sich um mehrere stabile Schaumstoff-Bretter, welche auf dem Wasser als „Brücke“ aneinander gebunden sind. Wir standen hier erst einige Minuten am Rand und haben uns kaputt gelacht über die Jugendlichen die im vollen Sprint über die Boards gerannt – und meistens ins Wasser gefallen sind. Danach wollte meine fünfjährige Tochter auch ihr Glück versuchen und ist wagemutig von einer auf die andere Seite gekrabbelt – ganz ohne ins Wasser zu stürzen. Nicht schlecht!

Der Baby – und Kleinkindbereich

Der Baby- und Kleinkindbereich im Badria ist schlichtweg ein Traum. Das Wasser ist super warm, der Spielbereich richtig groß, sehr abwechslungsreich und außerdem noch vollständig umzäunt. An beiden Enden gibt es etwas tiefere Bereiche, in denen aber jedes Baby noch sitzen kann ohne unter zu gehen. Dazwischen ist es sehr flach und beinahe wie ein Barfußpfad im Wasser konzipiert.

Eine Minirutsche, ein Wasserpilz und diverse Sprudelquellen vervollständigen den Spielbereich. Vergesst trotzdem nicht eure Wasser/Sandelsachen, denn mit einem Eimer und einer Gießkanne bewaffnet ist es gleich noch viel lustiger. Um den Wasserbereich gibt es jede Menge Sitzplätze, Sonnenschirme und sogar genug Fläche um eine Strandmuschel aufzustellen (siehe Foto 😉 ). Von hier gelangt ihr übrigens durch eine große Glastür direkt zum Indoor-Kinderbereich des Badrias. Perfekt für alle Kleinen die zwischendurch gerne etwas tieferes Wasser hätten.

Die Reifenrutsche auf der riesigen Liegewiese

Das Badira verfügt über eine gigantische Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen aber auch großen Sonnenbereichen. Hinter einigen schönen Klettersteinen wird es besonders spaßig, denn dort ist die Reifenrutsche untergebracht.

Da die Reifen ziemlich groß sind, muss man hier kleine Kinder entweder auf den Schoss nehmen oder aber selbst etwas „luftiges“ dabei haben. So ist meine Tochter das letzte mal in einem Miniluftboot, die Schräge hinuntergefahren *g*. Auf jeden Fall sehr lustig. Achtung das Wasser hier ist kalt, aber man bekommt nur ein paar Spritzer ab, wenn man unten auf dem Kunstrasen gebremst wird.

Der Spielplatz

Der Spielplatz ist auf sehr schönem Sand, aber leider komplett in der Sonne untergebracht. Immerhin liegt direkt daneben der größte beschattete Liegebereich sowie ein neugebauter Sitzbereich der zum Kiosk gehört.
Sehr schön finde ich das separate Klettergerüst, dass gleich nebenan unter Bäumen aufgebaut wurde. Das ist nämlich wirklich gut durchdacht und sogar von dreijährigen zu meistern. Runter ist es natürlich immer schwerer als hoch 😉 aber das große Nest in der Spitze will jeder kleine Kletterer erklimmen.

Minigolf spielen im Freibad

Der Minigolfplatz liegt direkt neben dem Spielplatz. Schläger und Bälle bekommt ihr am Kiosk und dann kann es schon losgehen. Wie die meisten Minigolfplätze liegt allerdings auch dieser in der vollen Sonne.

Trampolinanlage, Volleyball und Fußball

Die Trampolinanlage mit 6 Feldern ist neben dem Minigolf das einzige das extra kostet. Allerdings sind 50 Cent für 10 Minuten meiner Meinung nach völlig in Ordnung und sorgen dafür, dass das Trampolin nicht immer überfüllt ist.

Etwas, das man auf dem Fußballbild sehr gut sieht, ist das es im ganzen Freibad alle paar Meter große farbige Mülltonnen gibt. Sieht zwar nicht so schön aus, ABER daher ist das ganze Freibad sehr sauber.

Kiosk

Der Außenbereich besitzt einen kleinen Kiosk für Eis und Süßigkeiten. Wer mehr Hunger hat, muss die Außentreppe zum Innenbereich hinaufgehen (Achtung heiße Stufen). Da es sich hierbei allerdings nur um einen Übergangsbetreiber handelt, ist das Bistro nur am Wochenende, Feiertagen und in Schulferien von 11:30 – 19:00 Uhr geöffnet. Ihr bekommt dort einfach warme Speisen und Getränke.

Der Innenbereich des Badria

Kleinkindbereich im Badria

Das Schönste am Indoorbereich: es gibt überall warmes Wasser! Im Kleinkindbecken sind es angenehme 33 Grad. Das riesige Glasdach lässt außerdem jedes bisschen Sonne herein, sodass eine sehr gute Raumtemperatur herrscht. Das Wasser wird im Becken nur sehr langsam tiefer sodass auch Krabbelkinder im seichten Wasser plantschen oder im seperaten Babybecken pritscheln können.

In das Becken fließt ein warmer Wasserkanal, der aus einem kleinen Wasserfall aus der Wand kommt. Gleich daneben steht ein buntes Nashorn, das kaltes Wasser spritzt, wenn man auf einen Knopf drückt. Meine zwei Kinder haben jedenfalls einen riesen Spaß daran, kaltes Wasser zu fischen, um dann die arme Mama damit zu begießen. 😉

Was ich super finde: direkt neben dem Kleinkindbereich befindet sich eine Kindertoilette, ein großer Wickelbereich UND eine offene Dusche. Das finde ich super praktisch wenn wir gehen. Ich kann meine zwei dort schnell abduschen und sie auf dem breiten Sitzbereich um das Becken in ihre Bademäntel packen. Es gibt selbstverständlich auch einen großen Duschbereich, aber da ist es ja häufig sehr voll, super nass und es gibt wenig Raum seine Sachen trocken abzustellen. Daher bin ich ein riesen Fan dieser extra Dusche.

Das Gaudibecken mit Kletterwand, Doppelrutsche und Wasserfällen

Im Badria ist alles herrlich nah beieinander, sodass die Kinder nicht so sehr frieren müssen auf dem Weg von einem Becken zum nächsten. So ist das Gaudibecken nur wenige Schritte vom Kleinkindbereich entfernt und genauso gut geeignet für kleine Kinder. Das Wasser ist zwar mit seinen 1,25 Meter Tiefe zu tief für kleine Kinder zum stehen, aber perfekt geeignet für erste Schwimmversuche im wunderschön warmen Wasser. Obwohl auf der Webseite vom Badira steht, dass es dort nur 30 Grad sind, sind wir uns stets einige, dass dieses Becken das wärmste ist (abgesehen vom Whirlpool natürlich).
Mein Kleiner freut sich immer ganz besonders über die ständig wechselnden Farben im Gaudibecken und die großen Wasserstrudel. An einer Seite gibt es eine Kletterwand für die ganz Sportlichen – aber Vorsicht – ab und zu geht gleich daneben auch ein großer Wasserfall an und spritzt die Kletterwütigen voll ;-). Weiter hinten im Becken gibt es weitere Wasserfälle in der Wand und einen breiten Randbereich, auf dem kleine Kinder stehen können. Dazwischen wartet die witzige Doppelrutsche.

Wenn ihr nach dem Rutschen wieder hinausklettert, seht ihr eine weitere Kuriosität in diesem Schwimmbad: ein kleines warmes Becken, in dem man durch ein Glasfenster die vorbeischwimmenden Leute im Gaudibecken beobachten kann. Wir sitzen dort meinst eine ganz Weile und freuen uns über die tauchenden Kinder, die uns ihre Fertigkeiten vorführen!

Die Rutschen

Zwischen dem Kleinkindbereich und dem Gaudibecken geht es nach oben zu den zwei bunten Tunnelrutschen. Auf der Crazy-River-Rutsche rutscht man auf einem großen Reifen durch den 69 Meter langen Tunnel und auf der Black-Hole-Rutsche mit Sound- und Lichteffekten über 100 Meter in die Tiefe. Da es sich um geschlossene Rutschen handelt, würde ich sie aber noch nicht für ganz kleine Kinder empfehlen – die bekommen in Tunneln meist schneller Angst.

Schimmbecken

© Badria

Natürlich darf in einem Schwimmbad auch nicht ein richtiges Sportschwimmbecken fehlen. Wie in allen anderen Bädern, ist das Wasser hier kühler (29 Grad). Wer es gerne warm mag, sollte am Mittwoch oder Donnerstag kommen, da ist Warmbadetag.

Whirlpool und Außenbecken

© Badria

Nach dem schwimmen schnell wieder ins warme Wasser: da kommt der Whirlpool und das Außenbecken gerade recht. Über einen Tunnel erreicht man das Außenbecken mit Massagedüsen und Bänken im Wasser. Im Sommer kann man von hier aus gleich auf das Außengelände steigen.

Saunabereich mit Familien-Saunatag

© Badria

Im Schimmbereich gibt es einen Ruheraum und ein Textildampfbad, das im Preis mit inklusive ist. Alle weiteren Saunen kosten extra und müssen gleich am Eingang mitgebucht werden. In die Saunawelt haben Kinder unter 12 Jahren keinen Zutritt. Allerdings ist freitags Familiensaunatag – dann dürfen auch Kindern zwischen 4 und 12 Jahren bis 18 Uhr die Sauna in Begleitung ihrer Eltern. Dann sind die Kinder sicher von der Sternhimmelsauna oder dem fantastischem Saunagarten mit Barfußpfad, Bachlauf und Wassersprudelplatz begeistert. Am Rande des Saunagartens gibt es sogar einen Erlebnisraum mit riesigen Strandstühlen und richtigem Sand.

Wenige Nachteile

Es kann ja nicht alles super sein, da muss ich natürlich auch ehrlich sein. So ist meiner Meinung nach der Umkleidebereich im Badria etwas ungünstig gelöst. Man muss nämlich eine Umkleidekabine durchqueren um zu den Spinten und dem Bad zu gelangen. Wenn sehr viel los ist, sind die Kabinen aber alle besetzt und der Rest muss leider warten.

Außerdem gibt es aktuell keine festes Bistro im Bad. Laut Betreiber soll in den nächsten Monaten wieder ein festes Badrestaurant hergerichtet werden, aber aktuell gibt es nur am Wochenende ein „Notfall-Bistro“ im oberen Stockwerk.

Preise

Kinder unter 6 Jahren kostenlos
Kinder ab 6 Jahren für 2 Stunden 4€
Erwachsene für 2 Stunden 6€
Familienkarte (4 Personen) für den ganzen Tag 33€

Öffnungszeiten

täglich von 09:00 Uhr – 21:00 Uhr

Anfahrt

Alkorstraße 14, 83512 Wasserburg am Inn


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