Der „Boarische Entschleunigungsweg“ in Aschau im Chiemgau: einzigartige Familien-Rundwanderung mit Kunst- und Spielbänken, Fluss und wunderschönen Spielplätzen

Was für ein Tag! Wiegenbank, Faß-Bank, Kuh-Bank, Hängestuhl-Schaukel, Mamut, 3-Mann-Tron … und immer so weiter geht die Liste der grandiosen Spielstationen, die wir auf dem „Boarischen Entschleunigungsweg“ in Aschau am Chiemgau (45 min südöstlich von München) ausprobiert haben. Ganze 6 Stunden haben wir für den gerade mal 5 km langen Rundweg gebraucht, denn wir haben neben den über 30 Themenbänken auch noch Station an zwei ausgefallenen Spielplätzen gemacht. Unser Kinderwagen geeigneter Rundweg führt dabei immer wieder an der wunderschönen Prien entlang mit gleich 2 Kneipp-Anlagen und vielen Stellen um am Wasser zu spielen. Das Ganze im Bergpanorama, mit Blick auf das Schloss Hohenaschau und die vielseitigen Holz-Kunstwerke in der Nähe der Ponywiese. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, hätten wir uns noch die Greifvogelshow am Schloss ansehen können oder in einem der vielen Restaurants am Wegesrand essen gehen. Aber auch mit Picknick und einem Stopp an der Eisdiele war der Tag einfach herrlich.

Übersicht

  1. Wanderkarte und Wissenswertes
  2. Etappe 1: Vom Schloss Hohenaschau zum Start der Themenweges
  3. Etappe 2: Der „Boarische Entschleunigungsweg“ mit 20 Themenbänken
  4. Etappe 3: Durch die Stadt mit weiteren Themenbänken, Spielplatz und Eisdiele
  5. Etappe 4: Der Kurpark mit Abenteuerspielplatz
  6. Etappe 5: wunderschöne Holzkunstwerke direkt an der Prien
  7. Einkehrmöglichkeiten
  8. Anfahrt und Parken

Wanderkarte und Wissenswertes

Hier könnt ihr die Karte zum Ausdrucken runterladen.

Der „Boarischer Entschleunigungsweg“ (türkise Strecke westlich) ist 1,7 km lang und verläuft über 11 Stationen und 20 Themenbänke. Er ist allerdings nicht als Rundweg angelegt, aber wenigstens hervorragend ausgeschildert. Wir empfehlen euch den Wanderweg als 5 km langen Rundweg zu verlängern, um all die anderen wunderschönen Bänke und Stationen in Aschau zu besuchen. Nehmt dafür unbedingt diese Wanderkarte mit, denn es gibt nach Ende des Themenweges keine passenden Wegweiser mehr. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass der größte Teil der Wanderung in der vollen Sonne, aber immer mal wieder am Wasser verläuft.

Etappe 1: Vom Schloss Hohenaschau zum Start der Themenweges

Nur wenige Meter vom riesigen Parkplatz der Festhalle entfernt, liegt eine große Weide. Dort haben wir gleich unseren ersten Stopp eingelegt: vor uns jede Menge niedliche Ponys, hinter uns das weiße Schloss Hohenaschau. (Info: das Foto wurde aus der anderen Richtung auf dem Rückweg aufgenommen). Der Weg führt kurze Zeit an einer wenig befahrenen Straße entlang und biegt dann direkt NACH einer Brücke rechts auf einen Miniweg entlang der Prien ein.

Nach idyllischen 300 Metern gelangt ihr an eure erste Themenbank, direkt an einer schicken Kneipp-Anlage.

Jetzt geht es noch um zwei Ecken (erst links, dann rechts – siehe Karte) und dann habt auch schon den Startpunkt des Themenweges erreicht.

Etappe 2: Der „Boarische Entschleunigungsweg“ mit 20 Themenbänken

Cool, gleich die erste Bank war so richtig spaßig! Die wippt nämlich hoch und runter und das nicht zu wenig. Wir haben es sogar geschafft alle vier Kinder gleichzeitig auf die Wippbank zu bekommen und trotzdem schaukelte diese mit etwas Schub ordentlich los.
Auf dem 1,7 km langen Themenweg gib es insgesamt 20 ausgefallene Erlebnis-Bänke und 10 Stationen mit Entspannungsübungen. Einige Bänke sind einfach nur super hübsch gestaltet, andere haben coole Spielmöglichkeiten – aber alle sind sie absolut einzigartig.

Wenn ihr euch von den anderen Banken überraschen wollte, öffnet einfach nicht die Bilder in der Gallerie, ansonsten: viel Spaß beim anschauen! (4 dieser Bänke kommen erst später auf dem Rundweg)

Etappe 3: Durch die Stadt mit weiteren Themenbänken, Spielplatz und Eisdiele

Der Themenweg „Boarischer Entschleunigungsweg“ ist super ausgeschildert, aber irgendwann geht es wieder Richtung Aschau und ab da benötigt ihr die Wanderkarte wieder.

Besonders leicht „verlaufen“ könnt ihr euch an einer kleinen Kreuzung, die auf der Wanderkarte extra gekennzeichnet ist. Dort geht es nämlich vom Hauptweg ab, über ein Bodengitter und danach sofort links zwischen den Kuhwiesen hindurch. (Dort steht auf dem Schild „Fußweg nach Niederaschau“ dran). Diese Strecke ist auch landschaftlich wunderschön, weil man eine so herrliche Aussicht genießt. Nach einigen links-rechts Windungen durch Aschau gelangt ihr an einen großen Spielplatz in der Schulstraße.

Unseren Kids hat sicherlich die große Wipp-Konstruktion am meisten Spaß gemacht und natürlich die herrliche Prien direkt hinter einem Minihügel.

Wenn das Wetter schön ist, kann man hier sehr viel Zeit verbringen, was auch erklärt, warum wir sooo lange für die Strecke gebraucht haben.

Nur wenige Meter weiter gibt es eine tolle Eisdiele mit ganz vielen leckeren Eissorten (nur Schokolade war zu bitter 😉 ). Wenn ihr mehr Hunger habt, findet ihr in der Nähe gleich mehrere Restaurants.

Solltet ihr die Strecke verlängern wollen, könnt ihr noch einen Abstecher zum Naturlehrpfad machen (siehe Wanderkarte). Da man dafür allerdings einen kleinen Umweg laufen muss, haben wir darauf verzichtet. Er ist wohl auch nur 200 Meter lang, aber sehr idyllisch.

Der Weg durch Aschau führt zwar zeitweise an der Hauptstraße entlang, weil es dort aber auch immer wieder Erlebnis-Banken zu sehen gibt, war uns das überhaupt nicht langweilig. Ab dem „Haus des Gastes“ biegt ihr von der Hauptstraße ab und lauft Richtung Wasser. Zur Orientierung – das ist genau da, wo diese Kuh einen wunderschönen Rastplatz anbietet 😉

Etappe 4: Der Kurpark mit Abenteuerspielplatz

Der Kurpark, welcher direkt an das „Haus des Gastes“ und die Touristeninformation angeschlossen ist, ist absolut der Hammer. Eine coole Bank jagt die andere und dann dieser Abenteuerspielplatz…..

Der Spielplatz ist echt riesig und voller ausgefallener Spielmöglichkeiten.

Besonders das große Teufelsrad und die sonderbaren Motorikspiele waren bei unseren Kids absolut der Renner.

Leider neigte sich schon der Tag dem Ende, sodass wir bald wieder aufbrechen mussten. Hier war es aber so schön, dass man locker auch nur wegen dem Kurpark vorbeikommen kann.

Etappe 5: wunderschöne Holzkunstwerke direkt an der Prien

Das letzte Stück des Weges führte uns wieder an der herrlichen Prien entlang mit unzähligen Spielstellen und herrlichen Erlebnisbänken. Ich wurde dabei total von den zusätzlichen Kunstwerken am Wegesrand überrascht. Verschiedene Künstler und auch Schulklassen haben hier lehrreiche Holzaufsteller geschaffen, die wirklich wunderschön gearbeitet sind. Auch hier hätten wir uns gerne noch mehr Zeit gelassen und auf der Bücherbank den nahenden Sonnenuntergang beobachtet. So aber führte uns unser Weg wieder zurück zur Ponywiese, zum Schloss Hohenaschau und schließlich nach Hause.

Einkehrmöglichkeiten

Gasthof Brucker: liegt recht zu Begin der Wanderung
Schloßberstraße 12, 83229 Aschau im Chiemgau

Wirtshaus – Schießstätte (erreicht ihr nur, wenn ihr etwas vom Weg abgeht)
Schützenstraße 13, 83229 Aschau im Chiemgau

Speis & Seele – gehobenes Restaurant
Schulstraße 9, 83229 Aschau im Chiemgau

Eisdiele Dotta
Schulstraße 1, 83229 Aschau am Chiemgau

Ristorante Marco’s – Pizzaria nahe der Faßbank
Scheibenwandstraße 1, 83229 Aschau im Chiemgau

Ratskeller Aschau mit Biergarten, gegenüber dem Kurpark
Kampenwandstraße 31, 83229 Aschau am Chiemgau

Anfahrt und Parken

Parken könnt ihr am allerbesten auf dem riesigen Festhallen-Platz. Das Tages-Parkticket kostet 5€.

An der Festhalle, 83229 Aschau im Chiemgau

Versucht bitte nicht am Begin des „Boarischen Entschleunigungsweges“ zu parken. Dieser liegt mitten in einem Wohngebiet mit Ministraßen und großen Parkverbotsschildern!




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